Traditionelle Thailändische Massage



Die traditionelle Thai-Massage(TTM) ist in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuad Phaen Boran bekannt, was soviel bedeutet wie "uralte heilsame Berührung". Im westeuropäischen Raum nennt sie sich auch Thai-Yoga-Massage. Die Thai-Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen. Zehn ausgewählte Energielinien, die nach aryurvedischer Lehre den Körper als energetisches Netz durchziehen, werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen bearbeitet.
Durch die stimulierung dieser Energiepunkte, wird für eine tiefe Entspannung und Lockerung des Bewegungsapparates gesorgt.


Generationen von Mönchen entwickelten in den Königstädten des alten Siams die Lehre der Massagekunst. Sie fanden eine Methode, wie man Körper und Geist mit punktuellen Griffen und Stretchübungen von Verspannungen befreien kann. Wichtig: Die "10 Sen" Energielinien, die den Körper von Kopf bis Füßen in Bahnen durchlaufen. Übt man für 2 bis 3 Sekunden Druck auf sie aus, wird neue Energie freigesetzt - das steigert das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit.



Wirkungsweise nach traditionell asiatischer Lehre


Fundament der Thai-Massage ist das ayurvedische System der 72000 Energielinien (nadis), von denen in der Thai-Massage zehn (sip sen) bearbeitet werden. Über diese Energielinien, auf denen die sogenannten Marmapunkte(Energiepunkte) liegen (im japanischen Shiatsu als Akupressurpunkte bekannt), wird der Mensch nach aryurvedischer Lehre mit Prana (Lebensenergie) versorgt. Prana kann dem Körper über die Atmung zugeführt werden. In den Dehnpositionen der Thai-Massage verbraucht die Muskulatur Sauerstoff und der Mensch wird angeregt, tiefer zu atmen. Intensive Druckmassagen bewirken ebenfalls eine verstärkte Atmung. Ein tiefer Atem fördert Entspannung und Regeneration (vermehrtes Prana). In der Lehre der Thaimassage korrespondiert der Druck auf bestimmte Marmapunkte und Energielinien.


Wirkungsweise